Erste Gartengestaltung nach dem Hausbau

Wir haben Haus gebaut. Viele von euch haben das ja mitbekommen. Wer es nicht mitbekommen hat, der kann gerne hier nochmal alles nachlesen.

Unsere Küche ist nun auch schon wieder ein Stück voran gekommen. Fertig ist sie aber immer noch nicht. Hier folgt, wie versprochen, noch ein gesonderter Beitrag, wenn die Küche fertig ist. 😉

Also geht es nun erst einmal in den Außenbereich. Allzu viel haben wir hier auch noch nicht gemacht, gebe ich zu. Jedoch haben wir schon angefangen, die ersten bleibenden Gestaltungselemente einzurichten. Nämlich Sträucher!

Wer mich ein wenig besser kennt, der weiß, dass mir kein Gewächs in den Garten kommt, das nicht irgendwie einen bestimmten Nutzen mit sich bringt. Und so sind es natürlich in erster Linie Obststräucher, die den Weg in den Garten gefunden haben.

Unterhalb des vergrabenen Gastanks wächst nun eine Reihe mit fünf Himbeerpflanzen. Das gibt hoffentlich Himbeeren satt. Ich liebe Himbeeren und habe nichts dagegen, besonders viel davon ernten zu können! Damit kann man ja auch unheimlich viel machen und einfach so naschen ist auch wahnsinnig lecker! Die fünf Stecklinge haben wir von meiner Schwägerin bekommen. Sie sind in ihrem Garten wild aufgegangen und so haben wir ihnen eine neue Heimat geschenkt, auf dass sie gut gedeihen mögen.

Himbeersträucher gepflanzt

Aber meine Schwägerin hatte nicht nur Himbeeren für uns, sondern auch zwei Brombeersetzlinge. Die sind im Garten ihrer Schwester wild aufgegangen und so haben wir auch welche bekommen. Sie haben ihre neue Heimat bei uns gefunden. Wir haben sie unterhalb von Omas Garten eingepflanzt, denn dieser grenzt direkt an unser Grundstück an.

Brombeersträucher gepflanzt

Seit ein paar Jahren dümpeln auch manche Obststräucher in großen Töpfen vor sich hin. Ich muss zugeben, dass wir denen schon länger keine große Beachtung mehr geschenkt haben und so haben leider auch nicht alle überlebt. Aber so einige waren doch kleine Überlebenskünstler und haben teilweise unter dem Topf in den Boden gewurzelt, um zu überleben. Diese Sträucher haben wir nun auch direkt in den Boden gepflanzt.

Johannesbeersträucher pflanzen 1

Unser Plan ist nun, mit den Obststräuchern unser Grundstück in etwa zu umpflanzen. Denn einen Zaun wollen wir vorerst nicht und so sieht man anhand der Sträucher, wo die Grenze unseres Grundstücks in etwa verläuft. Das hat ja auch was.

In die Erde kamen also auch schwarze und weiße Johannesbeere. Die rote hatte es im Topf leider nicht überlebt. Solche sollen aber auch noch folgen. Bei der weißen Johannesbeere hatten wir eine kleine Überraschung beim Umpflanzen. Als wir den Stock aus dem Topf holten, war die Erde mit vielen kleinen Gängen durchsetzt. Wir dachten sofort an Engerlinge und wurden auch fündig. Zumindest einen haben wir entdeckt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Stock nur noch wenig Wurzeln hatte. Ein Wunder, dass er überhaupt noch lebte. Dieser Strauch ist aber auch ein Überlebenskünstler. Hier hatte ich schon des Öfteren das Gefühl, dass er dies oder das nicht überleben würde und jedes Mal hat er mich wieder aufs Neue überrascht. Und auch dieses Mal kam noch eine Überraschung hinzu. Dadurch, dass die Erde ja so untergraben war und keine Wurzeln zum zusammenhalten vorhanden waren, zerfiel die Erde komplett beim Herausnehmen. Hierbei offenbarte sich, dass der Strauch aus drei einzelnen Pflanzen bestand. Diese haben wir nun jeweils einzeln eingepflanzt und somit drei kleine Johannesbeer-Sträucher erhalten. Ich finde das toll!

Johannesbeersträucher gepflanzt

Als letztes wurden noch zwei Fliederbüsche gepflanzt. Ich liebe Flieder! Und seitdem ich weiß, dass man aus den Blüten auch Sirup herstellen kann, noch mehr. Das möchte ich nächstes Jahr unbedingt probieren. Ich bin gespannt, ob die beiden uns mit Blüten erfreuen im kommenden Jahr.

Flieder gepflanzt 1

 

Zwar noch nicht ausgepflanzt, aber abgeerntet: Ein großer Busch Salbei. Die Blätter liegen nun beim trocknen und ergeben für uns wieder feinsten Salbeitee. Ich weiß, das ist nicht jedermanns Sache. Ich liebe ihn aber sehr und bei Erkältung oder Halsschmerzen gibt es nichts besseres! Ehrlich! Und mit gekauftem Salbeitee ist der selbst gemachte nicht zu vergleichen. Der Salbeitee aus dem Supermarkt schmeckt mir zum Beispiel gar nicht. Der ist viel zu bitter. Der selbst getrocknete ist viel milder!

Soweit so gut. Es gibt noch viel zu tun im Garten. Aber das gibt es ja immer! Ein erster Schritt ist getan und nun hoffen wir auf ein gutes Obstjahr im nächsten Jahr.

Liebe Grüße

Eure Steffi

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s