Mein neues Design ‚Weißwurstfrühstück‘

Yay! Endlich ist es soweit und ich kann dir mein neues Design mal richtig vorstellen. Wie lange habe ich diesen Moment herbeigesehnt! Mein neues Design ist dieses Mal ein Tuch und es trägt den tollen Namen ‚Weißwurstfrühstück‘. Nun. Ich denke alleine der Name verrät schon aus welcher Ecke Deutschlands ich komme. Richtig. Aus Bayern. 😉

Wie enstand die Idee zu dem Tuch?

Ideen kommen bei mir auf die vielfältigste Weise. Irgendwann hatte ich die fixe Idee Färbungen zum Thema Weißwurstfrühstück zu machen. Quasi ein bisschen Traditionspflege. Die Idee für die Färbungen Weißwurst, Weißbier und Breze enstand also in meinem Kopf. Und als ich so dahin sinnierte, dachte ich mir, warum nicht gleich ein Tuch dazu entwerfen? Und so war die Idee geboren.

Von der Idee zum fertigen Tuch

Die Umsetzung zog sich dann ein wenig länger hin. Wer meine monatlichen ‚Auf der Nadel‘-Beiträge verfolgt, hat das auch mitbekommen. 😉
Mir war relativ schnell klar, dass das Tuch eine halbrunde Form haben sollte. Ich habe zunächst recherchiert, wie ich ein halbrundes Tuch im Grundprinzip am einfachsten stricken kann und habe losgelegt.

Der erste Versuch ging jedoch in die Hose. Viel zu viele Muster aneinander gereiht und viel zu wenig Struktur. Das ganze wirkte überladen und nicht wirklich stilvoll. Also habe ich den ersten Versuch wieder geribbelt und die Wolle erstmal zur Seite gelegt. Mir fehlte da erstmal die zündende Idee, wie ich das Tuch am besten angehe.

Doch dann kam die liebe Arohaknits mit ihrem Programm ‚5 shawls, 5 days‚ um die Ecke. Und da machte ich sofort mit. Denn es ging darum, 5 Tuch-Grundformen kennen zu lernen, indem man Minitücher strickt. Genau das, worauf ich insgeheim gewartet habe! Und Bingo! Hier kam auch die zündende Idee. Die Form des Crescent-Shawls hatte es mir angetan. Und so hatte ich wieder Energie und plötzlich die Idee für mein eigenes Design.

Also wieder die Wolle hervorgeholt und losgelegt. Das Tuch sollte einfach gehalten sein und nicht mit Mustern überladen. Anfängertauglich sollte es auch sein. Deshalb habe ich mich hauptsächlich auf drei Muster festgelegt: Glatt rechts, kraus rechts und ein einfaches Lochmuster. Highlight sollte die Abschlussborte werden, für das ich mir ein Brezen-Ajourmuster ausgesucht hatte.

Und plötzlich ging es wie von selbst. Es fügte sich alles nahtlos und ohne Probleme ineinander. Das Tuch strickte sich plötzlich wie von selbst. Und so entstand über Wochen hinweg auch die Anleitung zu dem Tuch. Ich bin da ja ein kleiner Nerd. Ich schreibe immer zuerst die Anleitung für die nahende Sequenz und stricke dann diese nach. Denn ich muss meine Ideen erst einmal für mich im Kopf ordnen und gleich auf Papier festhalten. Andersherum hätte ich nach einer Sequenz schon wieder vergessen, was ich eigentlich gemacht habe. 🙂

Die Teststrick-Phase

Nachdem das Tuch dann fertig gestrickt war und somit die Anleitung stand, konnte es auch in die nächste heiße Phase gehen: die Teststrick-Phase. Da ich meine Aufzeichnungen während der Designentwicklung gleich auf Englisch mitgeschrieben hatte, habe ich dieses Mal meine Anleitung auch auf englisch und auf deutsch geschrieben. Ich suchte also Tester für beide Sprachvarianten.

Sechs Testerinnen durften schließlich mein Design testen. Und sie haben alles gegeben. Es wurde an Formulierungen gefeilt, Tippfehler wurden gefunden und ausgebessert, manche Stellen wurden noch einmal besser und genauer beschrieben und überhaupt war es ein sehr intensiver Austausch. Mehrmals habe ich meine Anleitung noch einmal durchgerechnet und so Fehler gefunden. Das war ein sehr schöner und intensiver Arbeitsschritt. Du kannst dir die Projekte meiner Teststrickerinnen hier auf Ravelry anschauen.

Nach dieser intensiven Zeit musste nun nur noch die Anleitung gründlich überarbeitet werden und vor allem ordentlich aufgehübscht werden. Davor lag sie lediglich im Arbeitsformat vor, was eher funktional als wirklich schön war. Aber was ich dann als fertige Anleitung verkaufe, soll auch optisch was her machen. Da habe ich doch gewisse Ansprüche an mich.

Die Anleitung und passende Strickkits

Und nun ist es soweit. Ich kann dir meine Anleitung endlich zur Verfügung stellen. Du hast die Möglichkeit, sie dir wie gewohnt bei Ravelry als PDF-Datei zu holen.

Wenn du sie dir lieber ausgedruckt auf schönem Papier kaufen magst, dann kannst du das hier in meinem Shop gerne tun.

Für das Tuch benötigst du folgendes:

  • ColourHighTwist in 3 Farben, je 480m/120g pro Farbe
  • eine Rundstricknadel 3,5 mm mit 100 cm Seil
  • Nähnadel zum Fäden vernähen.

Und natürlich schicke ich – als Handfärberin dich nicht ohne Wolle los. Ich habe für dich folgende sechs farblich passende Kits für dein ganz persönliches Tuch zusammen gestellt. Die Kits findest du hier.

Hier hast du übrigens ordentlich Sparpotenzial. Du kannst pro Farbkombi zwischen drei Kit-Paketen wählen:

  • Nur die Wolle (ohne Anleitung) für 53,90 € statt 58,20 € (wenn du sie einzeln kaufen würdest)
  • Wolle plus PDF-Anleitung für 55,90 € statt 60,40 € (Rabatt bis einschließlich 1. Juli 2020)
  • Wolle plus gedruckte Anleitung für 56,90 € statt 61,40 € (Rabatt bis einschließlich 1. Juli 2020)

WWF-KAL

Und da alleine stricken doof ist, starten wir gemeinsam einen Knitalong (auf deutsch grob übersetzt: ‚Komm wir stricken das gemeinsam!‘). Du bist daher herzlich eingeladen mit uns gemeinsam mein neues Design zu stricken. 😉

Los geht der KAL (= kurz für Knitalong) am 1. Juli 2020 und wir enden am 31. August 2020. Das sind zwei Monate Zeit, um das Tuch gemütlich stricken zu können.

Du kannst hierfür selbstverständlich eines meiner Kits auswählen und damit stricken. Das ist aber keine Vorgabe für diesen KAL. Du kannst dir das Garn deiner Wünsche aussuchen. Das muss auch nicht zwingend von mir sein.

Einzige Vorgabe ist: Wir stricken das Tuch ‚Weißwurstfrühstück‘.

Wenn du Bilder von deinem Strickfortschritt auf Instagram postest, dann verwende bitte den #wwfkal. Dann können wir alle unsere Fortschrittsbilder an einem Ort versammelt beobachten.

Und ganz wichtig: Habe einfach Spaß beim Stricken meines neuen Tuchdesigns!

Strickst du mit? Ich freue mich auf dich!

Liebe Grüße

Deine Steffi

Verlinkt mit Freutag, Caros Fummeley und Lieblingsstücke

Ein Gedanke zu „Mein neues Design ‚Weißwurstfrühstück‘

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